Traumatherapie und EMDR in Bad Tölz

Belastende oder traumatische Erlebnisse können noch lange nachwirken – manchmal sehr deutlich, manchmal auf eine Weise, die zunächst gar nicht mit dem Erlebten in Verbindung gebracht wird. Ängste, innere Unruhe, Anspannung, wiederkehrende Erinnerungen oder das Gefühl, bestimmten Situationen ausgeliefert zu sein, können mögliche Folgen sein. 

In der Traumatherapie geht es zunächst darum, die eigenen Reaktionen besser zu verstehen und einen sicheren Umgang mit belastenden Erfahrungen zu entwickeln. Ich arbeite traumasensibel und orientiere mich dabei an Ihren persönlichen Bedürfnissen und Ihrem individuellen Tempo. Zur Verarbeitung belastender Erfahrungen setze ich unter anderem EMDR ein, ein bewährtes traumatherapeutisches Verfahren. Nicht das möglichst schnelle Bearbeiten einer Erinnerung steht im Mittelpunkt, sondern ein Vorgehen, das zu Ihnen und Ihrem Anliegen passt.

Traumatherapie - Dirk M. Schumacher

Wann Traumatherapie sinnvoll sein kann

Die folgenden Themen geben einen Überblick darüber, bei welchen Anliegen Traumatherapie hilfreich sein kann. Nicht immer lässt sich dabei ein einzelnes auslösendes Erlebnis benennen – entscheidend ist, wie Erfahrungen bis heute nachwirken.

Belastende oder traumatische Erlebnisse

Wenn Erlebtes auch nach längerer Zeit nicht zur Ruhe kommt und im Alltag weiter nachwirkt.

Ängste und innere Anspannung

Wenn starke Unruhe, Wachsamkeit oder Unsicherheit immer wieder auftreten und schwer zu regulieren sind.

Erinnerungen und belastende Reaktionen

Wenn Bilder, Gefühle oder körperliche Reaktionen ungewollt wiederkehren oder durch bestimmte Situationen ausgelöst werden.

Frühe Erfahrungen und Bindungstrauma

Wenn Vergangenes bis heute das eigene Erleben, Beziehungen oder den Umgang mit schwierigen Situationen beeinflusst.

Dirk M. Schumacher Paartherapeut

Belastende Erlebnisse können nachwirken. Meine Erfahrung zeigt, dass es oft zunächst Verständnis, Sicherheit und einen behutsamen Umgang mit dem Erlebten braucht, damit wieder mehr Freiheit entstehen kann. 

Was ist EMDR?

EMDR steht für „Eye Movement Desensitization and Reprocessing“ und ist ein anerkanntes Verfahren zur Verarbeitung belastender und traumatischer Erfahrungen. Die Methode ist wissenschaftlich gut untersucht und wird in nationalen und internationalen Behandlungsleitlinien insbesondere bei der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) empfohlen. Ziel ist nicht, Erinnerungen zu löschen oder ungeschehen zu machen, sondern ihre Verarbeitung zu unterstützen und die damit verbundene Belastung zu reduzieren.

Muss ich das Erlebte noch einmal durchleben?

Diese berechtigte Frage wird mir oft gestellt. Traumatherapie bedeutet nicht, belastende Erfahrungen möglichst detailliert noch einmal erzählen oder durchleben zu müssen. Mir ist wichtig, behutsam vorzugehen und darauf zu achten, was für Sie im jeweiligen Moment möglich und hilfreich ist. Sicherheit, Stabilität und Ihr individuelles Tempo stehen dabei im Mittelpunkt. Auch bei EMDR bestimmen Sie mit, wie weit die Auseinandersetzung mit belastenden Erinnerungen gehen kann.

Ablauf und Erstgespräch

Am Anfang steht ein erstes Gespräch. Dabei geht es darum, Ihr Anliegen kennenzulernen und gemeinsam zu klären, ob Traumatherapie und meine Arbeitsweise für Sie passend sein können. Ein Erstgespräch dauert etwa 30 bis 40 Minuten. Weitere Termine und das weitere Vorgehen vereinbaren wir anschließend persönlich. Informationen zu meinem allgemeinen therapeutischen Angebot finden Sie unter Psychotherapie.

Wenn Sie Fragen haben oder ein Erstgespräch vereinbaren möchten, erreichen Sie mich telefonisch, per E-Mail oder direkt über meinen Online-Kalender:

Information icon

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.